1873: Bettler Michl Daschner aus Straubing verwiesen

1873: Bettler Michl Daschner aus Straubing verwiesen

Datum: 4.11.1873 – Genauigkeit: Tag (Sitzung des Magistrats Straubing; gedruckt 6.11.1873)

Aus der Straubinger Zeitung vom 6. November 1873, „Straubing, 4. Nov. (Oeffentl. Sitzung des Magistrats.)“:

Zwischen Beschlüssen über einen zerstörten Gaskandelaber, die Verpfändung von Effekten im Leihhaus und Baugesuche steht eine kurze Notiz:

„Der schon öfter bestrafte Bettler Michl Daschner von Balbersdorf wird auf 2 Jahre aus dem Stadtbezirke verwiesen.“

Daschner war offenbar bettelnd bis nach Straubing gekommen und dort schon mehrmals aufgefallen. Betteln war damals strafbar, und die Städte konnten Ortsfremde ausweisen. Die Meldung zeigt die Armut, die es auch in den Dörfern gab. Zum selben Familiennamen gehört in Balbersdorf um diese Zeit das Anwesen von Michael und Theres Daschner (siehe 1869). Ob es eine Verbindung gibt, ist nicht bekannt.

Hinweis: Ob der Bettler mit der Bauernfamilie Daschner verwandt war, ist unbekannt.

1873: Bettler Michl Daschner aus Straubing verwiesen
Scan-Ausschnitt aus: Straubinger Zeitung. 1873,7/12 – Bayerische Staatsbibliothek München / Münchener DigitalisierungsZentrum (MDZ), Bild-ID bsb10937505_00437; Rechte: Kein Urheberrechtsschutz – nur nicht-kommerzielle Nutzung (Rights Statement NoC-NC 1.0, https://rightsstatements.org/vocab/NoC-NC/1.0/); Ausschnitt zugeschnitten.

Quellen

Bildnachweis/Lizenz: Scan-Ausschnitt aus: Straubinger Zeitung. 1873,7/12 – Bayerische Staatsbibliothek München / Münchener DigitalisierungsZentrum (MDZ), Bild-ID bsb10937505_00437; Rechte: Kein Urheberrechtsschutz – nur nicht-kommerzielle Nutzung (Rights Statement NoC-NC 1.0, https://rightsstatements.org/vocab/NoC-NC/1.0/); Ausschnitt zugeschnitten.

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