1952: Balbersdorf beschließt den Bau einer kleinen Kirche
Datum: 1952 – Genauigkeit: Jahr
1952 fassten die Bewohner von Balbersdorf den Entschluss, eine kleine Kirche zu bauen. So berichtet die Pfarreiengemeinschaft Grafenkirchen–Pemfling–Waffenbrunn. Die Kirche sollte vor allem als Schulkirche genutzt werden, „um den Kindern im Winter den langen Weg nach Waffenbrunn zu ersparen“. Den Bauplatz stellte Landwirt Schneider zur Verfügung.
Seit 1924 gehörte Balbersdorf zur Pfarrei Waffenbrunn, die Pfarrkirche lag rund dreieinhalb Kilometer entfernt. Der Gedanke ähnelt dem von 1830, als Gemeindevorsteher Johann Althammer eine Notschule einrichtete, weil der Weg nach Dalking für die Kinder zu weit war. Dieses Mal ging es um den Weg zur Kirche.
Ein Vorbild in der Nachbarschaft gab es schon: Die Filialkirche in Kolmberg war 1932 entstanden, nach Angaben der Pfarrei mit Geldspenden der Bevölkerung, gestiftetem Baumaterial und unentgeltlichen Hand- und Spanndiensten.
Hinweis: Wie die Kirche in Balbersdorf finanziert und gebaut wurde, schreibt die Pfarrei nicht. Der Vergleich mit Kolmberg ist nur Hintergrund.






